Wissenswertes Was ist eigentlich eine ILE?
In einer ILE, kurz für Integrierte Ländliche Entwicklung, schließen sich mehrere benachbarte Kommunen im ländlichen Raum freiwillig zusammen, die ähnliche Herausforderungen und Anliegen haben. Ziel ist, die Kräfte zu bündeln, Ressourcen effizient einzusetzen, Synergien zu nutzen gemeinsam an Lösungen zu arbeiten. Ein wichtiges Element sind regelmäßige Treffen zwischen den Bürgermeistern und Verwaltungsangestellten, um den Austausch zwischen den Kommunen zu fördern.
Übergeordnetes Ziel ist die nachhaltige, gemeinschaftliche Entwicklung im ländlichen Raum. Im Rahmen der ILE Jura-Tangrintel wird dieser Prozess durch die neun Kommunen Beratzhausen, Brunn, Deuerling, Duggendorf, Hemau, Holzheim am Forst, Kallmünz, Laaber und Painten vorangetrieben.
Und was ist ein ILEK?
Das Integrierte Ländliche Entwicklungskonzept (kurz ILEK) bildet die fachliche Grundlage für die interkommunale Zusammenarbeit einer ILE.
Im ILEK werden Handlungsfelder für die zukünftige Entwicklung der Region beschrieben sowie Ziele und Maßnahmen formuliert. Die Erstellung eines ILEKs ist Voraussetzung für die Nutzung von Fördermitteln und bildet die Grundlage für die zukünftigen Projekte einer ILE.
Das ILEK der ILE Jura-Tangrintel wurde 2025 in einem intensiven Prozess unter Beteiligung der Bürgermeister, Verwaltungen, lokalen Expertinnen und Experten sowie der Bürgerschaft erarbeitet.
Hier können Sie einen Blick in das Konzept werfen: